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(Photo: © Simon Engelbert, www.photogroove.de)

Kai Sonnhalter ist der Beweis dafür, dass sich Vielseitigkeit und Authentizität nicht widersprechen müssen. Ob als Sänger oder als Gitarrist, als Songwriter oder als Performer und Entertainer – Kai ist echt, und er wirkt auch so. Seine Bühnenpräsenz ist seit Jahren ungebrochen, und auch hier zeigt sich seine Vielseitigkeit:
Sowohl in seinem Soloprojekt SONNHALTER als auch bei der Band StereoKai ist er poppiger Songschreiber, Sänger und Gitarrist in Personalunion, und auch mit seinen Coverbands TonSport und Kai Squared zeigt er sich sowohl als Sänger als auch als Gitarrist abwechslungsreich und immer unterhaltsam. Darüber hinaus ist er gern gesehener Gast u.a. bei den Thomas Blug Allstars, Martin Engeliens Go Music Tour, bei der Saarbrücker Crossover-Legende Blackeyed Blonde oder in der „Circus meets Classic“ Show des berühmten Circus Roncalli.

Die Anfänge

Erste musikalische Erfahrungen sammelt Kai Sonnhalter bereits zu Schulzeiten. Mit den Bands HAIGHT ASHBURY und PORCUPINE schreibt er Songs, veröffentlicht erste Tonträger und absolviert zahlreiche Auftritte. Danach folgt das Songwriter-Projekt BLACK BOX. Parallel gründet Kai mit seinem langjährigen musikalischen Weggefährten Boris Bermann das Gitarrenduo FISHBALL, das den Weg in Covergeschäft ebnet.

Ausflüge ins Covergeschäft

Im Jahr 2004 stößt er zu der Trierer Coverband THE JOMTONES, mit der er überregionale Bekanntheit erlangt. Es folgen zahlreiche Gastauftritte in unterschiedichen Bands, bevor Kai auf Alex Merzkirch, Kai Werth, Hanno Schmitt und Daniel Schild trifft, mit denen er die Band TonSport gründet. In den folgenden Jahren ist Kai außerdem Mitglied in den Bands KLIMASCHOCK, WERTHSACHE und Kai Squared.

Back to the roots

Nach zehn Jahren im Covergeschäft und mit der Musik als Nebenbeschäftigung ist im Jahr 2012 schließlich klar, dass eine Veränderung her muss. Kai kündigt seinen Job als Ingenieur, geht auf Weltreise und will endlich wieder eigene Musik machen. Eigene Songs, eigene Texte. Der Weg ist das Ziel.
Nach dem Gewinn des Songwriter-Preises „Prix des Aralunaires“ im Rahmen des luxemburgischen „Festival Saveurs Culturelles du Monde“ im Jahr 2013 und Support-Shows für PUR und Jupiter Jones veröffentlicht Kai unter dem Namen SONNHALTER im Mai 2015 die EP „The Journey Is The Reward“. Irgendwo zwischen Singer/Songwriter und Gitarren-Pop, schwingt auf dem erstem Solowerk des Sängers und Gitarristen der Spirit von Freiheit und Unabhängigkeit mit und trägt den Zuhörer davon.

Die logische Konsequenz: StereoKai

Die langjährige Freundschaft mit den Mitstreitern Kai Werth, Alex Merzkirch und Daniel Schild und der gemeinsame Weg durch Dick und Dünn hat im Laufe der Jahre sowohl menschlich als auch musikalisch viele Geschichten geschrieben. Doch ein Kapitel ist noch nicht erzählt: ein gemeinsames Album. Und so trägt diese außergewöhnliche Männerfreundschsaft im Jahre 2016 musikalische Früchte: Unter dem Namen StereoKai legen die vier ihr Debutalbum „Reden ist Silber, tanzen ist Gold“ vor.

Coming home

Fünf Jahre nach der Veröffentlichung von „The journey is the reward“ singt Kai Sonnhalter auf seinem zweiten Solo-Studiowerk „Home“ vom Heimkommen. Und tatsächlich ist die EP vielerlei Hinsicht ein Homecoming für den Songschreiber: Sound und Songwriting sind eine Hommage an die 80er – das Jahrzehnt, das den Sänger und Gitarristen musikalisch geprägt hat und von dem er sich in der Vergangenheit doch immer zu lösen versuchte. Und auch textlich merkt man ihm an, dass er angekommen ist – bei sich, bei seiner Musik, zu Hause.
So sehr „Home“ beim ersten Hören aus vermeintlich gefälligen Popsongs mit griffigen Hooks und eingängigen Melodien besteht, so sehr zeigt sich beim erneuten Hören die kompositorische und textliche Tiefe der Stücke. „Home“ ist ein Album irgendwo zwischen Singer/Songwriter und Gitarren-Pop, auf dem Sonnhalter textlich wie musikalisch eine Brücke schlägt zwischen der Leichtigkeit des Seins und der bittersüßen Ironie des Lebens.